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News und Reviews

Kritik: Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen [2018]
Erweckte Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind den Eindruck, als wäre die Geschichte nicht viel mehr als eine Ergänzung des bekannten, magischen Harry Potter-Universums, erzählt Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen nur den Anfang eines großen, neuen Kapitels jener Welt, auf das mitunter bereits Bezug genommen, das aber noch nicht im Detail beleuchtet wurde. Dabei werden mehr bekannte als neue Charaktere vertieft, was nichts Schlechtes bedeuten muss.
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Kritik: Night School [2018]
Eigentlich behandelt die Komödie Night School gleich mehrere wichtige Themen, die allerdings über lange Zeit in breitgetretenen Gags unterzugehen drohen, ehe sie am Ende auf eine Art in den Fokus gerückt werden, dass man sie gar nicht übersehen kann. Inwiefern Filmemacher Malcolm D. Lee mit den verschiedenen Arten von Humor ein größeres Publikum ansprechen kann, sei jedoch dahingestellt. Wer sich darauf einlässt, findet von allem etwas, aber trotz des Unterhaltungswerts und auch bzw. auf Grund der Lauflänge nicht wirklich genug.
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Kritik: Verschwörung [2018]
Mit der Verfilmung von David Lagercrantz’ Romanvorlage setzt Filmemacher Fede Álvarez in Verschwörung die Millennium-Reihe des schwedischen Autors Stieg Larsson fort. Dass sich die Macher dabei nicht klar positionieren, wozu dies genau eine Fortsetzung oder ob es doch ein weicher Neuanfang der Geschichte der Figuren sein soll, lässt den in vielerlei Hinsicht eindrucksvollen Thriller unbeholfener erscheinen, als er im Grunde ist. Erzählt er doch eigentlich die Geschichte der Figuren auf gelungene Weise fort.
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Kritik: It Comes at Night [2017]
Trey Edward Shults’ It Comes at Night ist ein ruhig erzählter, atmosphärischer und mitunter durchaus unheimlicher Horrorfilm, der jedoch weder seinem Titel, noch seiner Ausgangslage gerecht wird. Erinnert das Setting an die derzeit florierende Wiederbelebung des Zombie-Genres, bleibt der Film am Ende nicht nur viele Antworten schuldig. Es ist vielmehr, als würden die Figuren im Zentrum der kammerspielartigen Story diese Fragen gar nicht stellen. Für das Publikum bleibt das am Ende zumindest unbefriedigend.
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Kritik: Ocean’s 13 [2007]
Mit Ocean’s 13 macht Filmemacher Steven Soderbergh nicht nur die Trilogie um den charmant-sanften Hochglanzgangster Danny Ocean komplett, sondern wiederholt zum zweiten Mal die Vorlage des ersten Teils mit kleinen Abwandlungen. Das Ergebnis ist ein gefühlt viel zu langer Film, dessen Lässigkeit beinahe schon verkrampft erzwungen scheint und der trotz der gelungenen Optik und des glamourös-legeren Designs inhaltlich auf der Stelle tritt. Mehr noch, in vielerlei Hinsicht ist es sogar ein Rückschritt.
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Kritik: Ocean’s Twelve [2004]
In Ocean’s Twelve versammelt Filmemacher Steven Soderbergh nochmals die gesamte Truppe und lädt weitere hochkarätige Darsteller und Darstellerinnen zu Gastauftritten ein. Das Ergebnis fühlt sich an wie ein Klassentreffen, nur dass das Publikum weder in derselben Abschlussklasse gewesen war, noch an derselben Schule. Dass die Beteiligten eine gute Zeit haben, steht außer Frage, doch hätte man diesem Dutzend ein Drehbuch mit bedeutend mehr Substanz an die Hand geben sollen.
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Kritik: Ocean’s Eleven [2001]
Steven Soderberghs Ocean’s Eleven, das Remake der Krimikomödie Frankie und seine Spießgesellen, wartet mit einer Besetzung auf, die sich andere Filmemacher nicht einmal im Traum leisten können. Angeführt von George Clooney in der Titel gebenden Rolle des Danny Ocean, der zehn weitere Gauner um sich schart, um in Las Vegas mehrere Kasinos mit einem Überfall auszunehmen, ist es auch der Cast, der den charmanten Film so unterhaltsam macht. Darüber hinaus allerdings gibt es erstaunlich wenig zu sehen.
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Kritik: Assassins - Die Killer [1995]
Richard Donners Assassins - Die Killer mit Sylvester Stallone in der Hauptrolle ist ein anderer Film, als man erwarten würde. Am Ende präsentiert sich die Geschichte um zwei Auftragskiller ruhiger und introvertierter, als man erwarten würde. Obwohl man über die Figuren dabei weniger erfährt, als wünschenswert wäre, ist es öfter das Drama, das hier die Oberhand gewinnt. Nicht zuletzt die Besetzung macht den Film zu einem gelungenen Vertreter des Genres.
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Buchkritik: Darktown [2016] - Thomas Mullen
Am 3. April 1948 treten in Atlanta, Georgia, die ersten acht afroamerikanischen Polizisten ihren Dienst an. Vor diesem realen Hintergrund erzählt Thomas Mullen seinen Crime-Thriller Darktown, der zwar nicht auf Tatsachen beruht, der aber auf so packende und authentische Weise zum Leben erweckt ist, dass er ohne Weiteres so hätte passiert sein können. Das ist nicht nur lesenswert, sondern einer der besten Genreromane der vergangenen Jahre.
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Kritik: Der Nussknacker und die vier Reiche [2018]
Mit Der Nussknacker und die vier Reiche adaptiert Regisseur Lasse Halmström das Märchen von E. T. A. Hoffmann für ein Publikum, wie es sich das Disney-Studio wünscht. Ob die Mischung aus einer im Grunde ernsten Rahmengeschichte und einer überzogen bunten Fantasy-Mär im Mittelteil viele Kinder ansprechen wird? In jedem Fall funktionieren die Abschnitte in der wirklichen Welt bedeutend besser als diejenigen in der fantastischen. Das klingt bereits leider nicht sehr vielversprechend.
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Kritik: Gänsehaut 2: Gruseliges Halloween [2018]
Basierend auf der überaus erfolgreichen Jugendbuchreihe Gänsehaut von Autor R. L. Stine, erzählt Filmemacher Ari Sandel in Gänsehaut 2: Gruseliges Halloween eine Gruselgeschichte, die sich an dasselbe Zielpublikum richtet wie die Romanvorlagen. Insofern wundert es nicht, dass der Horror hier nie Überhand nimmt und die Story ohne große Überraschungen, aber mit viel kindgerechtem Humor daherkommt. Der einzig wirkliche Vorwurf, den man dabei machen kann ist, dass der Film nie danach strebt, mehr zu sein als er ist.
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Kritik: Searching [2018]
Aneesh Chagantys Spielfilmregiedebüt Searching ist ein so gekonnt aufgebauter und in seiner ungewöhnlichen Präsentation durchgängiger Thriller, dass man darüber schnell vergisst, dass er gleichermaßen technisch brillant umgesetzt ist. In 100 packenden Minuten folgt er einem Vater, der versucht, das Verschwinden seiner Tochter aufzuklären – alles aus der Sicht von Computer-, Handy- und Tabletbildschirmen. Das Ergebnis ist, als würde man einen Blick in das private Leben der Figuren erhaschen und ihnen damit näher sein, als je zuvor.
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Kritik: Red Sparrow [2018]
Francis Lawrences Spionage-Thriller Red Sparrow ist ein frustrierendes Erlebnis. Nicht nur, dass die Ambitionen des Filmemachers durchweg sichtbar sind, alle Beteiligten sind offensichtlich darum bemüht, einen modernen Klassiker des Genres zu präsentieren. Überdies ist die Darbietung von Jennifer Lawrence bemerkenswert, deren Filmfigur im Grunde ein Opfer sämtlicher Umstände ist. Aber so ergreifend sie das verkörpert, sie bleibt durchweg unnahbar, so dass die hier präsentierte Ursprungsgeschichte mitunter zwar schockiert, aber nie mitreißt.
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Kritik: Die Abservierer [1993]
Sechs Jahre nach Stakeout - Die Nacht hat viele Augen präsentiert Regisseur John Badham mit Die Abservierer eine Fortsetzung, die zwar dieselbe Ausgangslage aufgreift, aber die Stimmung merklich verändert. War Teil eins eine actionreiche Thriller-Komödie mit einer Liebesgeschichte, ist Teil zwei eine Komödie mit Thrillerstory. Dass dieser Wechsel so gut funktioniert liegt zum einen an dem sichtlich gut gelaunten Cast und dem Filmemacher selbst, der die Geschichte handwerklich nicht nur versiert umsetzt, sondern mit einigen wirklichen Highlights versieht.
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Kritik: Smallfoot: Ein eisigartiges Abenteuer [2018]
Die Tatsache, dass alles, was die Macher in Smallfoot: Ein eisigartiges Abenteuer anpacken, ihnen wirklich gut gelingt, macht es umso bedauerlicher, dass sie sich mit dem Erreichten offensichtlich zufrieden geben. Mit ein kleinwenig mehr Anstrengung wäre hier mehr möglich gewesen, als „nur“ ein Animationsfilm für die ganze Familie mit einer unerwarteten und überraschend kompromisslos aktuellen Aussage. Andererseits ist das für sich genommen bereits ein Verdienst, den man nicht unterschätzen sollte.
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