News & Reviews

  • Insidious: Out of the Further [2026]
    Als inzwischen sechster Teil der Horrorfilm-Reihe macht Insidious: Out of the Further macht überraschend Vieles richtig. Den größten Teil davon in einer ersten Filmhälfte, in der gruselige Momente tatsächlich für Gänsehaut sorgen. Doch je stärker sich die Erzählung der Titel gebenden Zwischenwelt des „Further“ widmet und die für die Filme ikonischen Dämonen zum Tragen kommen, umso weniger vermag das zu überzeugen. Dabei wäre die Besetzung mühelos in der Lage, eine stärkere Geschichte zu tragen.
  • The End of Oak Street [2026]
    Trotz des nicht zu leugnenden Charmes der 1980er-Jahre, in denen die Geschichte von David Robert Mitchells bereits mehrmals verschobenem Abenteuerfilm spielt, mag der Funke bei The End of Oak Street nie wirklich überspringen. Das liegt nicht an der gut gelaunten Besetzung, die kaum ausgearbeitete Figuren zum Leben erweckt, sondern vielmehr an der Umsetzung, die stellenweise so düster gerät, dass der Film nie die Leichtfüßigkeit zurückgewinnt, die er anfangs ausstrahlt.
  • Sunny Dancer [2026]
    George Jaques’ Sunny Dancer über eine Gruppe von Jugendlichen in einem Feriencamp, die allesamt eine Krebserkrankung überlebt haben, ist ein besonderes Erlebnis. Angetrieben von Darbietungen, die zu den besten gehören, die man dieses Jahr auf der großen Leinwand wird bestaunen können, stellt sich das Drama nicht nur sehr schwierigen Themen, sondern scheut nicht davor zurück, seine Figuren und das Publikum emotional Höhen und Tiefen ausloten zu lassen, die man lange nicht vergessen wird.
  • Steckerlfischfiasko [2026]
    Im inzwischen bereits zehnten Teil der Heimatkrimis um Dorfpolizist Franz Eberhofer widmen die Verantwortlichen überraschend viel Zeit dem Krimiaspekt der Geschichte, bringen aber gleichzeitig auch die zentralen Figuren voran. Dass Nebencharaktere dabei eine untergeordnete Rolle spielen, mag einige eingefleischte Fans stören, doch gerade die Gewichtung macht Steckerlfischfiasko nach der etwas längeren Pause seit dem letzten Film zu einem gelungenen Beitrag der Reihe.
  • Der Regenmeister [2026]
    Trotz allem, was die im Grunde tragische Geschichte im Kern erzählen und will und selbst in den erfahrenen Händen von Regisseur Hannes Holm gibt es so gut wie nichts an Der Regenmeister, was wirklich funktioniert. Die Adaption des gleichnamigen Romans über einen Witwer, der über einen Wasserhahn in seinem Garten den Regen kontrolliert, mutet wie eine Tragikomödie an, doch am Ende verpufft das Drama und wirklich witzig ist das Gezeigte nie. Nur unvorstellbar langatmig.
  • You, Me & Italy [2026]
    Kat Coiros You, Me & Italy fühlt sich von Anfang bis zu den Outtakes während des Abspanns derart beliebig an, dass wäre es nicht um die im Grunde sympathische Besetzung und die mitunter einladenden Landschaftsaufnahmen, die Liebeskomödie vollends in sich zusammenfallen würde. Garniert wird die Erzählung von einem letzten Drittel, das so tut, als wäre in den ersten beiden zuvor eine andere Geschichte erzählt worden. Um davon überhaupt mitgenommen zu werden, müsste man geradezu hoffnungslos romantisch sein.
  • Spider-Man: Brand New Day [2026]
    Das vierte Einzelabenteuer mit Tom Holland als der Titel gebende Superheld bleibt den übrigen der Reihe sowie des großen Marvel Cinematic Universe in vielerlei Hinsicht treu und bietet viel Action mit zahlreichen Momenten, die insbesondere Fans des weitverzweigten und in sich verschränkten Franchise freuen werden. Dabei ist auch Spider-Man: Brand New Day dann am besten, wenn die Figuren im Vordergrund stehen, während die Erzählung einmal mehr spürbar aufgebläht erscheint.
  • The Invite [2026]
    Nicht nur in Anbetracht dessen, dass The Invite ein Remake des spanischen Spielfilms Sentimental ist, erzählt Filmemacherin Olivia Wilde darin eine Geschichte, die man so ähnlich bereits oft gehört hat. Aber sie tut dies nicht nur mit einer tollen Besetzung und geschliffenen Dialogen, sondern mit einer gelungenen Mischung aus Humor und vor allem zum Ende hin entblätternd ernsten Momenten, sodass die Aussagen spürbar ins Schwarze treffen. Ein prüdes Publikum mag das allerdings als unnötig anzüglich wahrnehmen.
  • Bitteres Fest [2026]
    Filmemacher Pedro Almodóvar erzählt in Bitteres Fest im Grunde dieselbe Geschichte mit sechs zentralen Figuren zweimal. Das bedeutet aber auch, dass er am Ende jeweils zweimal an denselben Aussagen ankommt. Zwar gibt er sich auf dem Weg dorthin überraschend ehrlich und beinahe schon selbstkritisch, doch das ändert nichts daran, dass die Story viel weniger bietet, als es auf den ersten Blick scheint. Vor allem fehlt es an Figuren, denen man auf ihrer Reise gerne folgen möchte.
  • Traffic – Macht des Kartells [2000]
    In seiner Spielfilmadaption der preisgekrönten, britischen Mini-Serie Traffik beleuchtet Filmemacher Steven Soderbergh den illegalen Drogenhandel an der Grenze zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten aus verschiedenen Perspektiven. Traffic – Macht des Kartells wartet dabei mit einem geradezu erschlagenden Ensemble auf, das im Rahmen der beinahe zweieinhalbstündigen Laufzeit teils preiswürdige Darbietungen zeigt. Überaus komplex, ist das vermutlich ein so desillusionierender wie realistischer Blick auf die Situation vor über 25 Jahren, die heute nicht besser geworden ist.

Unsere aktuellen Instagram-Beiträge

Besuch bei der @jurassicworldexperience in @muenchen.
Dinofans können hier ein paar der bekanntesten Urzeitriesen der Filme live erleben und vor allem für junge Besucherinnen und Besucher ist das ein Erlebnis.

Zeitansatz ist etwas mehr als eine Stunde, wobei man länger brauchen kann, wenn man bei den Stationen selbst mehr mitmacht. Wie Parkangestellten geben sich aber große Mühe, den Besuch so lebensecht wie möglich zu gestalten.

Noch bis 16. September in München. 👍🏻
Neue Kritiken sind eingetroffen zun kommenden #Kino-Starts des sehenswerten Dramas SUNNY DANCER, des inzwischen zehnten Heimatkrimis um Dorfpolizist @franzeberhoferofficial, STECKERLFISCHFIASKO, und der schwedischen Romanadaption DER REGENMEISTER.
👉 Link in Bio 👈
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