News & Reviews

  • Sinn und Sinnlichkeit [2026]
    In ihrer Adaption des gleichnamigen Romanklassikers von Jane Austen aus dem Jahr 1811 erzählt Filmemacherin Georgia Oakley die Geschichte von zwei Schwestern auf der Suche nach der wahren Liebe und ihrem Platz in der Gesellschaft. Es sind Aspekte, die Sinn und Sinnlichkeit eine unübersehbare Zeitlosigkeit verleihen. Getragen von einer starken Besetzung und erstklassigen Dialogen, ist das ungemein einnehmend, auch dank starker Figuren, zu denen man sofort Zugang findet.
  • Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte [2026]
    Basierend auf dem gleichnamigen Roman, beleuchtet Filmemacher Volker Schlöndorff in etwa 100 Jahre deutsche Geschichte. Zwar bleibt Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte einer Perspektive am Märkischen Meer verhaftet, doch werden die Themen unumstritten klar. Was den Schilderungen aber fehlt, ist ein Kontext, so dass das Geschehen auf Grund wechselnder Hauptfiguren nicht nur kaum emotional mitnimmt, die Sympathien scheinen teilweise sogar in die „falsche“ Richtung zu tendieren.
  • Das Ding mit Federn [2025]
    In dem Drama Das Ding mit Federn erzählt Filmemacher Dylan Southern von einem Vater, der nach dem plötzlichen Tod seiner Frau mit den zwei Söhnen versucht, einen Weg zurück in ein normales Leben zu finden. Alle drei sehen eine überlebensgroße Krähe, die sich im Haus einquartiert hat und behauptet, erst dann zu gehen, wenn sie sie nicht mehr brauchen. Voller Symbolik führt das zu Abgründen, die ein Verlust verursachen kann. Das ist preiswürdig gespielt, wird aber auf Grund der Präsentation nur ein spezielles Publikum ansprechen.
  • Sacrifice [2025]
    Romain Gavras’ Sacrifice ist ein Film, über den man bereits während des Ansehens und auch danach diskutieren kann. Vornehmlich darüber, was die Verantwortlichen, angeführt von einer namhaften Besetzung, damit wohl aussagen wollen. Dass die Erzählung den Einfluss des Menschen auf Mutter Natur aufgreift und ganz wortwörtlich in den Raum stellt, dass dieser sie auch besänftigen könnte, unterstreicht zwar die inhaltliche Aktualität. Dies als Satire zu gestalten, ohne deutlich zu machen, auf welcher Seite diese steht, ist aber mehr als nur gewagt.
  • Hope [2026]
    Na Hong-jins Hope entwickelt sich in vielerlei Hinsicht anders, als man erwarten würde. Auch in den letzten 15 Minuten, die andeuten, dass der Filmemacher mit der Geschichte noch nicht abgeschlossen hat und erst dann eine Mythologie umreißt, die er zwei Stunden vorher hätte vorstellen sollen, damit die überlange Erzählung zumindest rudimentär hätte packen können. Schade ist es um den Aufwand und die erste Stunde, deren Schwachstellen sich im Verlauf nur wiederholen und deutlich mehr werden.
  • Verity – Dunkle Geheimnisse [2026]
    Basierend auf der erfolgreichen, gleichnamigen Romanvorlage von Colleen Hoover erzählt der Thriller Verity – Dunkle Geheimnisse von menschlichen Abgründen und stellt dabei in Frage, was real ist und was nicht. Prominent besetzt und routiniert in Szene gesetzt, wird ein Publikum ohne große Thrillererfahrung hier vielleicht überrascht werden. Alle anderen werden nur sporadisch spannende Unterhaltung vorfinden, die wenigstens eine Wendung davon entfernt ist, so unvorhersehbar zu sein, wie die Verantwortlichen überzeugt sind, sie wären es.
  • Digger [2026]
    Es fällt immens schwer, Alejandro G. Iñárritus neuesten Film Digger einzuschätzen. Wenn nichts anderes, ist es nicht die Art Film, die die Vorschau vermuten lässt und trotz der namhaften Besetzung, die hier mitunter bis zum Äußersten gefordert ist, wird die Erzählung vermutlich nur ein bestimmtes Publikum ansprechen. Das jedoch erwartet eine überaus aktuelle und stellenweise geradezu unbequeme Satire, die inhaltliche Wendungen bereithält, die man so nicht kommen sieht.
  • Shaun das Schaf: Spuk im Kürbisfeld [2026]
    In seinem dritten Leinwandabenteuer Shaun das Schaf: Spuk im Kürbisfeld bekommt es das Titel gebende Schaf mit einem haarigen Monster zu tun, das passend zu Halloween den Ort Mossingham heimsucht. Wie gehabt, setzt die Knetschmiede Aardman Animations das nie zu gruselige Geschehen mit ebenso knuffiger wie liebevoll gestalteter Stop-Motion-Technik um, so dass nicht nur für viel Humor gesorgt ist, sondern auch für ein unverkennbares Aussehen, das Fans und solche, die es werden wollen, sofort für sich einnimmt.
  • Corpus Delicti [2026]
    Mit ihrer sichtbar aufwändigen Adaption von Juli Zehs gleichnamigem, im Jahr 2009 erschienenem Roman beweist Filmemacherin Lena Stahl, dass sich europäische Produktionen nicht hinter solchen aus Hollywood zu verstecken brauchen. Doch ist Corpus Delicti gleichzeitig derart um eine Bedeutsamkeit bemüht, dass dies regelrecht aufstößt, während die Geschichte etwas anderes behandelt, als man vermuten würde und das hinter allem stehende, gesellschaftlich bedeutende Thema geradezu mutwillig ausklammert.
  • Gladiator [2000]
    Mit Gladiator präsentiert Filmemacher Ridley Scott eine Geschichte, die um ein halbes Jahrhundert zu spät zu kommen scheint. Als Monumentalfilm angesiedelt zur Hochzeit des Römischen Reiches, erzählt er darin von einem Tribun, der Opfer einer Intrige wird und sich in den blutgetränkten Arenen emporkämpft, um sich zu rächen. Sichtbar aufwändig, ist das packend und eindrucksvoll, aber geradezu verkrampft stilisiert umgesetzt.

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Eine neue Kritik ist eingetroffen zum kommenden #Kino-Start des südkoreanischen Actionfilms HOPE. Außerdem kürzlich hinzugekommen sind Besprechungen zu der bereits gestarteten @colleenhoover-Romanadaption #VerityDunkleGeheimnisse mit @annehathaway und @dakotajohnson sowie dem polarisierenden DIGGER 🪏🪏 mit @tomcruise als gewissenlosem Öltycoon.
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Neue Kritiken sind eingetroffen zu den dieswöchigen #Kino-Starts von SHAUN DAS SCHAF: SPUK IM KÜRBISFELD (passend zu #Halloween), @lena_stahl_official|s Verfilmung von @juli__zeh|s Roman CORPUS DELICTI und @ridleyscottcg|s GLADIATOR mit einem #Oscar-prämierten @russellcrowe.
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