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News und Reviews
| Kritik: Black Gold [2011] |
03.02.2012, 09:00 Uhr |
Es mag durchaus ein Publikum geben für Black Gold. Selbst angesichts dessen, wie Jean-Jacques Annaud seinen arabischen Ölrauschepos erzählt. Es fällt nur schwer, sich selbiges genau vorzustellen. Das liegt nicht daran, dass die Geschichte nicht erzählenswert wäre, nur bleibt der Eindruck, dass nicht nur alle Versatzstücke sehr bekannt vorkommen, sondern besser hätten umgesetzt werden können. Das ist insgesamt zwar ambitioniert und manchmal sogar unerwartet facettenreich, aber zu wenig packend und zäh.
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| Oscars 2012 – Die Nominierungen |
24.01.2012, 22:00 Uhr |
Wie jedes Jahr in Hollywood werden auch heuer die begehrten, goldenen Statuen vergeben, die wie kein anderes Symbol den Erfolg eines Künstlers, nicht nur beim Publikum, sondern vor allem bei der eigenen Zunft, widerspiegeln. Ende Februar werden die Oscars verliehen. Die Nominierungen stehen seit heute fest – wir haben sie für Sie in unsere Übersicht aufgenommen.
Bislang immer einen Tag vor den Academy Awards vergeben, brechen die Macher der Goldenen Himbeere dieses Jahr ihre Tradition, und haben eine Verleihung für den 1. April 2012 angekündigt. Dafür werden am Abend vor den Oscars die Nominierungen für die wenig rühmliche Auszeichnung bekannt gegeben. Immerhin symbolisieren sie die "schlechtesten" Leistungen des vergangenen Kinojahres.
Nun werden an vielen Orten wieder Tipps abgegeben, wer diesmal die Oscar-Statue mit nach Hause nehmen darf. Dabei haben sich kleinere Filme bei den Nominierungen ebenso behaupten können, wie groß angelegte Hollywood-Produktionen. Sobald am 26. Februar diesen Jahres die Preisträger feststehen, wird unser Oscars 2012-Special selbstverständlich aktualisiert. Nutzen Sie doch bis dahin die Möglichkeit, sowohl bei der aktuellen, wie auch den vergangenen Auflistungen zu stöbern. Manche Namen finden sich regelmäßig wieder, ohne dass sie bislang die begehrte Trophäe einheimsen konnten. Vielleicht ist ihnen Hollywood dieses Jahr ja wohlgesonnen.
Zum Oscars 2012-Sepcial
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| Kritik: The Ides of March - Tage des Verrats [2011] |
09.01.2012, 08:00 Uhr |
Regisseur und Darsteller George Clooney erzählt in seinem wortstarken Politdrama The Ides of March - Tage des Verrats von einem Kongressabgeordneten, der auf dem Weg zur Präsidentschaftswahl zuerst gegen Konkurrenten aus seinem eigenen Lager antritt. Doch findet sich hier kein Thriller, sondern ein Charakterdrama, das packend und ausnahmslos hervorragend gespielt die Frage beantwortet, was Menschen bereit sind aus Idealismus zu opfern. Und was aus Enttäuschung.
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| Kritik: Sherlock Holmes: Spiel im Schatten [2011] |
09.01.2012, 07:50 Uhr |
Nach dem Erfolg von Sherlock Holmes vor zwei Jahren wollte man sich mit der Fortsetzung Spiel im Schatten noch verbessern und doch an den Prinzipien festhalten, die im ersten Film funktioniert hatten. Das gelingt Regisseur Guy Ritchie großteils auch sehr gut, nicht zuletzt dank einem erstklassigen Professor Moriarty als Holmes' Widersacher. Umso bedauerlicher, dass die Actionszenen trotz ihres Aufwands nur überzeugen, wenn sie in Zeitlupen gezeigt werden. Der Rest bleibt konfus, aber nicht mitreißend.
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| Kritik: Der Biber [2011] |
09.01.2012, 07:40 Uhr |
Jodie Fosters beinahe schon heiteres Drama Der Biber erzählt von einem Familienvater, der so sehr in seine Depression verfällt, dass er nicht nur die Firma seines Vaters bis kurz vor den Ruin treibt, sondern ebenso seine Ehe. Es obliegt Hauptdarsteller Mel Gibson, das Kunststück zu vollbringen, dass wir uns für das Schicksal eines erwachsenen Mannes interessieren, der mit seiner Außenwelt über einen Stoffbiber an seiner Hand kommuniziert. Vielleicht ist es für ihn eine Chance, sich selbst vor der Kamera zu spielen.
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| Kritik: Triangle [2009] |
09.01.2012, 07:30 Uhr |
Es gelingt dem kleinen Horrorfilm Triangle sehr gut, uns so in Sicherheit zu wiegen, dass wir Dinge annehmen, die wir eigentlich noch gar nicht wissen können, um sie später im Kontext ganz anders aufzulösen, als wir vorher geglaubt hatten. Oder um es anders zu sagen: Je öfter Regisseur Christopher Smith seine Geschichte hier neu erzählt, umso mehr Facetten fügt er hinzu – und verleiht dem Ganzen am Ende doch eine unerwartete Bedeutung. Klingt ominös, ist aber überraschend gut gelungen.
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| Kritik: Inspector Lynley: "Denn deine Sprache verrät dich" [2005] |
09.01.2012, 07:20 Uhr |
Es mag ein löblicher Ansatz sein, die bekannten Hauptfiguren in Denn deine Sprache verrät dich weiterentwickeln zu wollen. Was dabei jedoch ins Hintertreffen gerät ist der Krimi selbst, bei dem auch am Ende noch Lücken offen bleiben, und dessen Drahtzieher schon früh zu erkennen ist. Das einzig bedauerliche daran ist, dass hinter der Idee ein solider Fall schlummert, den man jedoch kaum wahrnehmen kann, da sich die Figuren so entgegen ihrer Natur verhalten, dass man die Charaktere kaum wiedererkennt.
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| Blog: Ein Teil des Ganzen |
23.12.2011, 09:00 Uhr |
Es ist eine Szene, die viele Großstädter kennen: Man geht durch die Stadt, steht in der U-/S-Bahn oder Tram, und sieht dort einen Menschen egal welcher Herkunft, Hautfarbe oder Alters, der auf der Straße zu leben scheint und mit sich selbst spricht. Bisweilen in einer verständlichen Sprache, manchmal eher so, dass man das Gesagte auf Grund der Tonlage deuten kann. Woher kommt dieses Bedürfnis, sich mitzuteilen, zu sprechen, und sei es zu Personen, die gar nicht da sind? Manchmal kann man das bei Paaren beobachten, die jahrzehntelang zusammengelebt haben, bei denen jedoch ein Teil verstorben ist. Ein Haustier wird mitunter ebenso zur Ansprechperson wie eine Pflanze oder ein bestimmter Ort. Doch wie kommt das? Ist es, weil selbst dem Einsiedler die Gesellschaft anderer fehlt? Weil wir das Sprechen nicht verlernen wollen? Oder weil wir aussprechen müssen, was uns beschäftigt, was uns im Kopf herumgeistert, weil wir sonst Gefahr laufen, davon im Innern erdrückt zu werden?
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| Kritik: Mission: Impossible - Phantom Protokoll [2011] |
23.12.2011, 08:00 Uhr |
An welchem Maßstab soll man einen Film wie Mission: Impossible - Phantom Protokoll messen? Er kombiniert die verschiedenen Elemente der Vorgängerfilme, erschafft eine Bedrohung, mit der man sich identifizieren kann, isoliert das IMF-Team um Ethan Hunt, das wieder einmal auf sich allein gestellt ist, und zeigt gleichzeitig Bilder, die man so noch nie gesehen hat. Das war die eigentlich unmögliche Mission für Regisseur Brad Bird. Es gelingt ihm dabei sogar, den besten Actionthriller des Jahres hervorzuzaubern.
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| Kritik: Eine Weihnachtsgeschichte [2009] |
23.12.2011, 07:50 Uhr |
Es ist leicht zu erkennen, welch ambitionierte Vision Regisseur Robert Zemeckis vorschwebte, als er sich anschickte, den Charles Dickens Klassiker Eine Weihnachtsgeschichte im Stile eines Animationsfilms umzusetzen. Jeder muss für sich entscheiden, woran er letztlich scheiterte. Ein Animationsfilm steht und fällt mit der Animation, und während die Umgebung besser kaum umgesetzt sein könnte und Ebenezer Scrooge mit seinen Bewegungen und seinem Aussehen verblüfft, gilt selbiges leider nicht für die anderen Figuren.
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