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Genre: Thriller Originaltitel: Panic Room Laufzeit: 112 min. Produktionsland: USA Produktionsjahr: 2002 FSK-Freigabe: ab 16 Regie: David Fincher Musik: Howard Shore Darsteller: Jodie Foster, Kristen Stewart, Forest Whitaker, Dwight Yoakam Kurzinhalt: Meg Altman (Jodie Foster) zieht mit ihrer Tochter Sarah (Kristen Stewart) in eine New Yorker Wohnung, deren Besitzer vor kurzem verstorben ist. Das Haus besitzt einen sogenannten Panik-Raum, ein hermetisch abgeriegeltes Zimmer mit einer eigenen Telefonleitung. Sollte in das Haus eingebrochen werden, könnte man sich darin verstecken und in aller Ruhe auf die Polizei warten. Bereits in der ersten Nacht dringt tatsächlich eine Gruppe Verbrecher in das Haus ein; die Diebe sind auf der Suche nach einem Vermögen, das der vorige Besitzer hinterlassen haben muss. Meg flieht mit Sarah in den Panik-Raum, doch was die Einbrecher wollen, befindet sich genau da drin. Schlimmer noch, Sarah ist Diabetikerin und das Insulin hat sie in der Aufregung in ihrem Zimmer vergessen. KurzKritik: Regisseur David Fincher ist bekannt für beklemmende und spannende Filme, Alien3 [1992], Sieben [1995] und Fight Club [1999] bewiesen dies zweifellos. In Panic Room bringt Fincher erneut ein klaustrophobisches Element ins Spiel und zieht dabei im Verlauf des Films die Spannungsschraube immer weiter an. Angeführt von Jodie Foster kann sich die Schauspielriege wirklich sehen lassen, Forest Whitaker als Bösewicht wider Willen, Jared Leto als unvorsichtiger Einbrecher und auch Kristen Stewart als Sarah Altman spornen sich gegenseitig zu Höchstleistungen an. Lange Kamerafahrten, durch Decken, Türen und Schlüssellöcher hindurch tragen zu der bedrückenden Atmosphäre und nervenzerreißenden Spannung ebenso bei, wie die zurückhaltende Musik von Howard Shore. Auch das Drehbuch von David Koepp (Der Tod steht ihr gut [1992], Jurassic Park [1993], Echoes – Stimmen aus der Zwischenwelt [1999]) wartet mit einigen Überraschungen auf, mit denen man so bestimmt nicht gerechnet hätte. Um dem Zuschauer nicht den Spaß zu nehmen, soll über Panic Room allerdings nicht mehr verraten werden. Fazit: Der Film ist extrem spannend und vor allem auf das Finale hin sehr brutal (die FSK-Freigabe kann nur ein schlecht gemeinter Scherz sein). Darsteller, Kamera und Schnitt sind außergewöhnlich gut und sorgen zusammen dafür, dass man im Kinosessel regelrecht mitfiebert, und wenn der Abspann anfängt, noch feuchte Handflächen hat. Für Zartbesaitete ist der Film wirklich nicht zu empfehlen, alle anderen sollten über einige Storyschwächen hinwegsehen und sich perfekt unterhalten lassen. Wertung: ![]() (5.5 von 6 Punkten) JA Treffpunkt: Kritik wird unterstützt von der TEUFEL LAUTSPRECHER GmbH – für den perfekten Heimkino-Sound! |
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